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„Heinz Siegfried, der
Kaninchenfreund“ -
Sonstige Familienanzeigen
Das gründliche Studium der Todesanzeigenseite
der Zeitung bringt es mit sich, dass das Auge manchmal unwillkürlich abschweift
und bei den Familienanzeigen hängen bleibt. Und wenn die Schere schon einmal
bereit liegt, ist es eine Kleinigkeit, auch dort die ein oder andere Preziose auszuschneiden.
Obwohl dies nicht mein eigentliches
Sammelgebiet ist und werden soll, haben sich mit den Jahren doch auch
Geburtstagsgrüße, Hochzeits-, Geburtsanzeigen und ähnliche Inserate in meine
Mappen verirrt. Hierzu einige Beispiele, beginnend mit einem noch ziemlich
normalen Geburtstagsgruß:

Die Steigerungsform hierzu sieht beispielsweise
so aus:

Mitunter lassen derlei Grüße auch in wenigen
Zeilen ein ganzes Menschenleben vor dem geistigen Auge erscheinen:

Manches, was man – speziell an Samstagen – in
den Familienanzeigen lesen kann, zieht dem musikalisch gebildeten Menschen
die Schuhe aus:

Immer wieder ertappt man sich dabei,
Betrachtungen über die Namen wildfremder Leute anzustellen:

Frohe Kunde wird ungefragt mitgeteilt:

Nicht selten werden unbescholtene
Leser aber auch tief in Beziehungskrisen verwickelt:

Zwischenmenschliche Hässlichkeiten verdichten
sich zu rätselhaften Bildern:

Mitunter werden auch im Glückwunschreim die
Schattenseiten des Lebens nicht ausgespart:

Auch bei Geburtsanzeigen wird zuweilen
süß-sauer bestellt:

Der Wunsch nach allgemeiner Kenntnisnahme
spricht aus der nachfolgenden Geburtstagsanzeige:

Wer aber könnte sich wohl diesem Schrei eines
einsamen, edlen Herzens entziehen:

Denkwürdig ist auch die folgende
Heiratsanzeige, die ein Amerikaner unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung
schalten ließ:

Im Erfolgsfall könnte der nächste Schritt so
aussehen:

Bleibt zu hoffen,
dass das Ganze nicht so endet:

Um schlimme
Zerwürfnisse abzuwenden, wird gelegentlich ebenfalls zur Kleinanzeige
gegriffen:

Und schließlich darf
man auch einmal mitlesen, wenn Eltern ihrem Sohn für besondere Erlebnisse
danken:

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